Zu 40 Jahre „The Candies“:


Wir danken dem Sportverein Limbach/KH – namentlich sei Olli Mayer genannt - für die klasse Organisation. Es hat uns wahnsinnig gefreut, soviel „ alte Fans“ aus der guten alten Zeit, vornehmlich den 80-iger Jahre begrüßen zu können. Und – ihr dürft uns glauben - wir haben erst zwei Tage vorher entschieden mit den „Original Candies“ der 80-iger Jahre - Rauschi, Holger, Dissi, Alwis - aufzutreten und das – wohlgemerkt – ohne Probe. Nun, d.h. praktisch so wie „gaaanz früher“.. ;-) Leider konnten unsere damaligen Drummer Ludi und Heinz (hatte zum 30-jährigen noch klasse Video-Aufnahmen gemacht) nicht dabei sein.

Nach dem grandiosen Auftakt und Einstimmung in unser Jubi-Jahr Ende September `14 in Norheim/Nahe zum Kronenhof-Hoffest beim Bani, war die Jubi-Veranstaltung in Limbach der gelungene Auftakt ins Jubi-Jahr. Die alten „The Candies“ kommen nun mal aus dem Kreis Bad Kreuznach. (s. den klasse Zeitungsartikel von Bernd Hey). Unser altes Musikprogramm bestand ja hauptsächlich aus „Beatles, Stones, Eagels, Doobies, Little River-Band, Huey Lewis, Elton John etc.... heut simmer da a bissl flexibler geworden ☺☺☺;

Wie geht es weiter im Jubi-Jahr?

In Bodenheim/Rhh , Eltville-Erbach/Rheingau, Löf/Mosel, Bad Münster/Nahe und Gau-Algesheim werden wir nochmals an unser Jubiläum erinnern. Abschließen wollen wir unser Jubi-Jahr im Bonnheimer Hof in Hackenheim/KH zum Silvesterball (wer dabei sein will, bitte rechtzeitig buchen).

Bzgl. der Besetzung unterscheiden wir in die ersten und die zweiten 20 Jahre: d.h. ab 1996 haben wir nicht nur die Region, sondern auch die Besetzung (aus beruflichen und privaten Gründen) entscheidend geändert. Mit „unserer lieben Pia“ kam zum ersten Mal eine Sängerin zu den Candies............ und gemeinsam mit Uli, Tommy, Roberto und zeitweise den Bassern Jürgen und Lutz, haben wir immerhin 12 Jahre zusammen musiziert. Auch ist Uli jetzt auch schon seit 25 Jahre dabei und damit nach Alwis am längsten bei TC. Seit 2008 haben Uli und Alwis mit Andy aus Bingen, Ralf aus Dienheim und Klaus aus Wiesbaden drei super Kumpels und Musiker gewinnen können, mit denen es Spaß macht durch die Lande zu ziehen. Verstärkt werden wir durch unser "Nesthäkchen" Anna aus Mainz. Somit sind The Candies zur Rheinhessenband geworden. Und wir freuen uns noch einige Jahre die schönen Weinfeste in unserer Region spielen zu können bzw. dürfen.....

Während in den ersten 20 Jahren der Kreis KH mit hauptsächlich Rüdesheim/KH (die super Fastnachtsbälle und Open-air beim Freitzeitclub), Hochstetten-Dhaun (beim Karl-Horst), Limbach (beim Franz) , Hennweiler (in de Hall und Markt), Kirschroth (die legendären Federweißerbälle), Reiffelbach/Glan (beim Alwisso in de Disco) und Niederhausen/Nahe beim Zelte-Jost die meist gespielten Orte waren, so haben wir in den letzten zwei Jahrzehnten zumeist im Rheingau (Erbach-Eltville, Hochheim, Wicker) und in Rheinhessen in Bodenheim, Nackenheim, Guntersblum, Hoffeste in Schornsheim etc. und – der Ort, der vierzig Jahre Candies verbindet – Gau-Algesheim gespielt. Die Fastnachtszeit wurde seit den 90-igern lange Jahre geprägt durch Auftritte in den phantastisch geschmückten Hallen in Weiler/Bingen und Waldalgesheim.

Nicht zu vergessen sind allerdings auch der Kreis Simmern und der Kreis Mayen-Koblenz: Zuletzt haben wir doch tatsächlich in Köln einen Arbeitskollegen getroffen der meinte: „Wir kennen uns doch noch von früher von der Tanzbar Hummes in Buch!?“ (Chef war der „einarmige Otto“). Da haben wir in jungen Jahren unser „Unwesen“ getrieben (von 78 bis 81) und der Hunsrück war auf den Beinen, wenn The Candies angekündigt waren.

Neben den tollen Weinfesten an der unteren Mosel (Winningen, Güls, Löf) müssen unbedingt die legendären Junggesellenfeste im Kreis MYK und in der Eifel genannt werden: allen voran Macken, Oberfell, Greimersburg, Zettingen, Keifenheim u.v.m.;
Das war „Rock am Ring“ in Kleinformat, allerdings mindestens genauso heftig.

Da fehlt doch noch was: genau – denn im Riedgebiet haben wir in den 90-igern neben den Hexenbällen in Trebur auch einige Kerwe gespielt und durften den südhessischen Kerwemarsch einüben. Insbesondere die Zelt-Kerb in Geinsheim bleibt da in Erinnerung. Damals wurden wir noch von Martin, Willi, Charly und Horst an der Trompete verstärkt und unser lieber Horsti hat morgens um 5 Uhr im Kerwezelt beim „Straßenbahn spielen“ (d.h. eine Hand hält sich in der Bar an der Zeltstange fest und mit der anderen wird „nachgeschüttet“) mit einigen Geusemmer Kerweborsch einen Jagdhornbläser-Club gegründet, der bis heute noch besteht........... Erwähnenswert sind auch die Gesangseinlagen von unserem Trompeter Horsti (When the Saints Go Marching In, Let's Twist Again und die Zuckerpuppe aus der Bauchtanztruppe) mit denen er nicht nur auf den Weinfesten in Löffff –Mosel und Deidesheim/Pfalz in Erinnerung geblieben ist.

Tja – das „Gebläse“:

Seit den 80-igern Jahren haben wir uns für die Sommersaison und die Zeltkerwe von Trompete und Saxofon verstärken lassen. Dies waren in den 80-igern Freddy und Bernd, in den 90-igern Horst und seit 2000 unser „Thomy die Kanne“, der öfters mit seinen virtuosen Saxofon-Interpretationen unsere Auftritte bereichert. Es gäb noch viel zu erzählen, aber die Stories der Originalbesetzung sind nicht alle „jugendfrei“ ☺.

An dieser Stelle sei nochmals ganz herzlich den vielen Fans und Veranstaltern gedankt, die uns so viel Jahre die Treue halten. Aber auch unseren Musikerkollegen, Supportern, Roadies und Technikern, die uns seit Jahrzehnten begleiten, sei an dieser Stelle ein Dankeschön gesagt.

Eure
The Candies - al